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Im Hotel zur Post liegen zwei Schwerverletzte, die Direktrice Emma Kappel aus Brüssel, die erhebliche Kopfverletzungen davongetragen hat, sowie ein Herr, dessen Persönlichkeit noch nicht festzustellen war.
Die Insassen des Wagens ergriff bei der immer rasender werdenden Geschwindigkeit eine begreifliche Panik. Alles drängte zu dem schmalen Türausgang des Wagens. Dessen Anprall gegen das Schaufenster des Schuhgeschäftes wurde durch zwei vor dem Laden glücklicherweise ohne Insassen stehende Automobile gelmildert, die natürlich, ebenso wie das Schaufenster selbst, schwer beschädigt wurden. Die Zeugen des Unglücks, die sich auf der Straße befanden, sahen zunächst nichts, als eine Wolke von Staub und man glaubte anfangs, ein Schwebebahnwagen sei abgestürzt, bis sich nach einigen weiteren Augenblicken der Sachverhalt aufklärte.
Ein glücklicher Umstand war es, daß zur Stunde des Unglücks die Ärzte des Kreises Mettmann in Vohwinkel eine Sitzung hatten. Sie leisteten sofort Hilfe, und die Verletzten wurden rasch von Ihnen verbunden. Es war nicht leicht die Insassen des umgestürzten Wagens aus ihrer bösen Lage zu befreien, was zumeist nur durch die Fenster geschehen konnte, die erst zertrümmert werden mußten. Wirksame Hilfe leistete bei den Aufräumungsarbeiten die freiwillige Feuerwehr, die rasch zur Stelle war.
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