Vohwinkel am 2. Oktober 2010

Der Kaiserplatz in Wuppertal-Vohwinkel in der Abendsonne am 2. Oktober 2010.

 

Vohwinkel am 2. Oktober 2010

Schöne Häuserfassaden am Kaiserplatz in Wuppertal-Vohwinkel.

 

Vohwinkel am 2. Oktober 2010

Markantes Haus am Kaiserplatz im Abendlicht am 2. Oktober 2010.

 

Vohwinkel am 2. Oktober 2010

Schöne Hausfassade an der Gräfrather Straße im Abendlicht am 2. Oktober 2010.

 

Vohwinkel am 2. Oktober 2010

Schöne Fassade des ehemaligen Landratsamtes an der Gräfrather Straße am 2. Oktober 2010.

 

Vohwinkel am 2. Oktober 2010

Giebel-Fassade des Gemeindehauses der Evangelischen Kirchengemeinde Vohwinkel an der Gräfrather Straße 15.

 

Vohwinkel am 2. Oktober 2010

Das Problem für den Denkmalschutz: Das sichtbare Solardach auf dem Gemeindehaus.

 

Streit um Solaranlage

Die Untere Denkmalbehörde fordert den Rückbau der Solaranlage und hat 3.000 Euro "Strafe" für die nicht genehmigte Errichtung der Fotovoltaikanlage verhängt. Angeblich beeinträchtigt die Solaranlage das Denkmal.

Die Evangelische Kirchengemeinde Vohwinkel gesteht ein, die Genehmigung für den Bau der Fotovoltaikanlage versäumt zu haben. Belange des Denkmalschutzes beurteilt die Evangelische Kirchengemeinde jedoch anders als die Untere Denkmalbehörde.

Die Backsteinfassade zur Gräfrather Straße war damals der Grund, das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen. Im Grundsatz hat die Evangelische Kirchengemeinde Vohwinkel nichts gegen den Denkmalschutz - sofern er sich auf die Fassade zur Gräfrather Straße bezieht.

Im Inneren wurde das Gemeindehaus modernen Nutzungserfordernissen angepasst. Im gesamten Gebäude wurden in den letzten Jahrzehnten moderne Thermo-Fenster eingebaut. Die denkmalgeschützte Fassade zur Gräfrather Straße ruht auf einem grauen Sockel, der in den Augen mancher Vohwinkeler/innen das Gesamtbild mehr beeinträchtigen könnte, als die Solaranlage auf dem Dach. Gegen die modernen Fenster und den grauen Sockel hat die Untere Denkmalbehörde jedoch keinen Einwand.

Aus dem fahrenden Auto kann man das beanstandete Solardach nicht bzw. kaum wahrnehmen. Vom Bürgersteig vor dem Gemeindehaus ist das Solardach ebenfalls kaum zu erkennen. Vom Bürgersteig auf der anderen Straßenseite kann man das Dach sehen.

 

Vohwinkel am 2. Oktober 2010

Solaranlage auf dem Gemeindehaus an der Gräfrather Straße am 2. Oktober 2010.

 

Vohwinkel am 2. Oktober 2010

Schild Evangelische Kirchengemeinde Vohwinkel am 2. Oktober 2010.

 

:: Information vom 28. September 2010 ::
:: der Evangelischen Kirchengemeinde Vohwinkel ::

Unterschriftenaktion für den Erhalt der Fotovoltaikanlage

Am Vohwinkel-Tag 2010 wurde damit begonnen Unterschriften für den Erhalt der Fotovoltaikanlage auf dem Gemeindezentrum Gräfrather Straße zu sammeln.

Die Evangelische Kirchengemeinde Vohwinkel führt eine Unterschriftenaktion zum Erhalt der Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Gemeindezentrums Gräfrather Straße durch.

Die Gemeinde möchte die Verwandlung von Sonnenenergie in Strom auf dem gemeindeeigenen Dach beibehalten und sich dafür einsetzen, von der Denkmalschutzbehörde, eine entsprechende Genehmigung zu erhalten.

Die zahlreichen UnterstützerInnen und Unterstützer dieses Anliegens sollen die Möglichkeit haben, ihre Unterstützung durch ihre Unterschrift auszudrücken.

Begonnen wurde die Unterschriftenaktion auf dem Vohwinkel-Tag, dem Tag an dem ganz Vohwinkel auf den Beinen war, Vereine, Geschäfte, Schulen, Institutionen... sich auf den Straßen Vohwinkels präsentieren.

Auf den nächsten Gemeindeveranstaltungen in den Kirchen und im Gemeindeamt liegen die Listen aus.

Tragen Sie sich ein !

 

Mehr zur Evangelischen Kirchengemeinde Vohwinkel auf
www.ev-kirche-vohwinkel.de

 

Vohwinkel am 2. Oktober 2010

Schild Evangelische Kirchengemeinde Vohwinkel am 2. Oktober 2010.

 

:: Presseinformation vom 13. Mai 2010 ::
:: der Evangelischen Kirchengemeinde Vohwinkel ::

Stellungnahme zum drohenden Abbau der Fotovoltaikanlage vom Dach des Gemeindezentrums Gräfrather Straße

Kaum vier Monate liegt die Inbetriebnahme der Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Gemeindezentrums Gräfrather Straße zurück, da droht der Gemeinde Ungemach und allen, die sich im Interesse zukünftiger Generationen, einer tragbaren Energiepolitik bzw. als Bürger einsetzen, ein unbeschreiblicher Dämpfer. Der vordere Teil der Anlage soll wieder abgebaut werden. Grund: Für die Anlage lag keine Genehmigung durch die Untere Denkmalbehörde vor.

"Ein peinlicher Fehler unsererseits", so der Vorsitzende des Presbyteriums, Pfarrer Beyer. "Daran hätten wir denken müssen."

Die Mitte der 1980iger Jahre von der Stadt betriebene Eintragung als Denkmal war seiner Zeit mit der erhaltungswürdigen Fassade begründet worden.

Nun forderte die Denkmalbehörde die Gemeinde zur Stellungnahme auf. Freundlicherweise lud der zuständige Beigeordnete, Frank Meyer, zu einem Vororttermin. Da die Anlage von einem öffentlichen Weg aus einsehbar sei und eine ästhetische Herausforderung darstelle, müsse sie vom Dach des Vorderbaus entfernt werden.

Das Entsetzen der Gemeindevertreter, aber auch wichtiger Vertreter des Stadtteils und der Kirche war groß. Gerne hätte man gesehen, dass die 20 Meter gegenüberliegenden Bürgersteigs von der die Anlage gut focussiert werden kann, als im Verhältnis zur Gesamtlänge von Straße und Bürgersteig als marginal eingestuft worden wäre. Hätte der Baum vor dem Gemeindezentrum schon sein grünes Kleid getragen, man hätte die Anlage von der gegenüberliegenden Seite aus kaum wahrnehmen können. "Man hätte sich hier die Wahrnehmung des Handlungsspielraums gerne anders gewünscht.", so Pfarrer Beyer.

Dass mit dem Einbau einer Fotovoltaikanlage durchaus auch im Sinne der Öffentlichkeit etwas für die Zukunft getan wird, wurde von den Vertretern der Denkmalbehörde barsch zurückgewiesen.

"Das verwundert schon sehr, wie hier mit dem Anliegen umgegangen wird, Energie regenerativ zu gewinnen und wie einfach man es sich mit engagierten Bürgern macht, die bei all den bestehenden großen Problemen in der Stadt einfach nur ihren Teil zu einer besseren Zukunftserwartung beitragen wollen", so Pfarrer Beyer.

Der Gemeinde ist nun Zeit gegeben, bis zum Ende der Sommerferien die Anlage vom Dach abzubauen. Die Stadt bot an, bei der Wahl eines alternativen Daches behilflich zu sein. "Die Enttäuschung bei uns ist riesengroß", so Pfarrer Beyer.

"Neben tatsächlichen Dachalternativen wollen wir die rechtliche Seite abklopfen, aber eigentlich hoffen wir auf das Wunder, dass noch ein Einlenken seitens der Denkmalbehörde oder der Politik erfolgt."

"Eigentlich haben wir keine Lust auf eine große öffentliche Kampagne. Trotz der Anerkenntnis des Fehlers unsererseits, glauben wir aber, es wäre zu 100 % im Sinne der Öffentlichkeit, wenn diese Anlage auf dem vorderen, noch einsichtigen Teil des Daches bestehen bleiben kann, vor allem im Sinn der Sache!"

Frank Beyer
Vorsitzender des Presbyteriums

 

Das Gemeindehaus aus unterschiedlichem Blickwinkel

Blick auf das Gemeindehaus am 3. Oktober 2010

Blick auf das Gemeindehaus am 3. Oktober 2010 von der anderen Straßenseite.

 

Blick auf das Gemeindehaus am 3. Oktober 2010

Blick auf das Gemeindehaus am 3. Oktober 2010 von der Fahrbahn.

 

Blick auf das Gemeindehaus am 3. Oktober 2010

Blick auf das Gemeindehaus am 3. Oktober 2010 von der Fahrbahn.

 

Blick auf das Gemeindehaus am 3. Oktober 2010

Blick auf das Gemeindehaus am 3. Oktober 2010 von der anderen Straßenseite.

 

Blick auf das Gemeindehaus am 3. Oktober 2010

Blick auf das Gemeindehaus am 3. Oktober 2010 von der anderen Straßenseite.

 

Blick auf das Gemeindehaus am 3. Oktober 2010

Blick auf das Gemeindehaus am 3. Oktober 2010 von der anderen Straßenseite.