Besichtigung der neuen Schwebebahn-Station Vohwinkel am 6. Oktober 2007
Am Samstag Mittag . . .

 

Besichtigung der neuen Schwebebahn-Station Vohwinkel am 6. Oktober 2007
. . . nahm der WSW-Vorstandsvorsitzende Andreas Feicht in Anwesenheit des
Wuppertaler Oberbürgermeisters Peter Jung den Bahnhof offiziell in Betrieb.

 

Neue Schwebebahn-Endstation
Vohwinkel in Betrieb genommen

Seit heute, Samstag, 6. Oktober, ist die neue Endstation der Wuppertaler Schwebebahn in Vohwinkel in Betrieb. Für 16 Millionen Euro errichteten die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) einen hellen und behindertengerechten Bahnhof sowie eine erneuerte Hofanlage mit Schwenkarmen zu den Abstellgleisen der Wagenhalle.

Der WSW-Vorstandsvorsitzende Andreas Feicht nahm am Samstagvormittag den Bahnhof offiziell in Betrieb: "Wir danken den Anwohnern für ihr Verständnis. Die Beeinträchtigungen durch Lärm und Verkehrsstörungen waren leider nicht zu vermeiden. Im Mai nächsten Jahres wollen wir die Fertigstellung der Station gemeinsam mit den Vohwinkeler Bürgern odentlich feiern!"

Bereits am frühen Morgen hatten die Mobilitätsberater der WSW die ersten Fahrgäste an der Station mit einem Glas Sekt begrüßt und Erinnerungsansichtskarten überreicht. Der erste Zug, der um 5:25 Uhr an den neuen Bahnsteig rollte, trug ein Transparent mit dem Hinweis auf diesen historischen Moment. Nicht nur Vohwinkeler Bürgerinnen und Bürger hatten lange auf diesen Tag warten müssen.

Die Insolvenz der zunächst beauftragten Baufirma im Jahr 2002 hatte zum Abbruch der Vorbereitungen geführt und den Bahnhof in eine unansehnliche Baustelle verwandelt. Das bereits abgerissene Treppenhaus Süd musste lange durch ein Provisorium ersetzt werden.

Den Auftrag für die endgültige Fertigstellung hatte die Firma Falkenhahn aus Kreuztal erhalten. Die Montage führte die Firma Voest aus Österreich durch. Deren Experten hatten zur vollen Zufriedenheit der WSW und der Anwohner bereits das Gerüst auf der Landstrecke in Sonnborn und Vohwinkel erneuert.

Die Stahlbaukonstruktionen für Haltestelle und Hofanlage sind insgesamt 1010 Tonnen schwer. Davon hatte man bereits vom ersten Bauunternehmen gut 680 Tonnen als fertige Teile bzw. als lose Profile in Moers eingelagert. Dort wurde die Gerüstkonstruktion der Station Vohwinkel und der Hofanlage probeweise zusammengebaut, um jegliche Unstimmigkeiten bei der Endmontage auszuschließen.

Auch die übrigen Mengen beeindrucken: An Beton wurden 715 Kubikmeter benötigt. Rund 760 Quadratmeter Aluminium und Stahl für die Metallabdeckung und rund 1200 Quadratmeter Glasfassade kennzeichnen den Neubau. Für Treppen und Bahnsteige wurden 420 Quadratmeter Eiche verwendet.

Bis Mitte Dezember sind aber noch einige Dinge zu erledigen. So müssen noch zwei behindertengerechte Aufzüge eingebaut werden. Die Ladenzeile unter der Station wird noch montiert; Sitze, Werbetafeln und Papierkörbe müssen installiert, die Fassade vervollständigt und der Platz um den Bahnhof herum wieder hergerichtet werden.

Am 17. und 18. Mai 2008 wird die Fertigstellung des Schwebebahnbahnhofs mit einem Fest von den WSW, der Arbeitsgemeinschaft Vohwinkeler Vereine und anderen Vohwinkeler Institutuionen gefeiert.

:: Presseinformation der WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH vom 6.10.2007 ::

 

Besichtigung der neuen Schwebebahn-Station Vohwinkel am 6. Oktober 2007
Die Politiker und Vertreter/innen der Presse besichtigten den modernen Schwebebahn-Bahnhof Vohwinkel.

 

Besichtigung der neuen Schwebebahn-Station Vohwinkel am 6. Oktober 2007
Das neue Stellwerk zwischen den Bahnsteigen . . .

 

Besichtigung der neuen Schwebebahn-Station Vohwinkel am 6. Oktober 2007
. . . in der neuen Endhaltestelle der Schwebebahn in Vohwinkel.

 

Besichtigung der neuen Schwebebahn-Station Vohwinkel am 6. Oktober 2007
Die Streckenbeobachtung und -steuerung zwischen Vohwinkel und Bruch . . .

 

Besichtigung der neuen Schwebebahn-Station Vohwinkel am 6. Oktober 2007
. . . und für die Wagenhalle, den Weichenbereich und die Kehre.

 

Besichtigung der neuen Schwebebahn-Station Vohwinkel am 6. Oktober 2007
Ein Schwebebahnzug wendete in der Kehre.

 

Besichtigung der neuen Schwebebahn-Station Vohwinkel am 6. Oktober 2007
WSW-Vorstandsvorsitzender Andreas Feicht mit dem Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung
unter der neuen Endhaltestelle der Schwebebahn in Wuppertal-Vohwinkel.

 

Besichtigung der neuen Schwebebahn-Station Vohwinkel am 6. Oktober 2007
Die Baustelle für die Ladenzeile . . .

 

Besichtigung der neuen Schwebebahn-Station Vohwinkel am 6. Oktober 2007
. . . und . . .

 

Besichtigung der neuen Schwebebahn-Station Vohwinkel am 6. Oktober 2007
. . . einen Lagerraum.

 

Besichtigung der neuen Schwebebahn-Station Vohwinkel am 6. Oktober 2007
Ein Schwebebahn-Gelenktriebwagen . . .

 

Besichtigung der neuen Schwebebahn-Station Vohwinkel am 6. Oktober 2007
. . . wendete in der Kehre . . .

 

Besichtigung der neuen Schwebebahn-Station Vohwinkel am 6. Oktober 2007
. . . und blieb dann im modernen Schwebebahn-Bahnhof Vohwinkel bis zum Abend stehen.


Nach der Besichtigung fuhr die Schwebebahn am Samstag nicht mehr.
Ursache hierfür war der Brand eines Hauses an der Sonnborner Straße
neben dem Schwebebahngerüst. Aus Sicherheitsgründen wurde der
Fahrstrom für die Schwebebahn um 12:50 Uhr abgeschaltet. Die
Störung dauerte bis in die Abendstunden an. Als Ersatz wurden
wieder Busse für den SchwebebahnExpress eingesetzt.

 

Besichtigung der neuen Schwebebahn-Station Vohwinkel am 6. Oktober 2007
Trotz der Betriebsruhe ab Samstag Mittag: Ein schöner Tag für Vohwinkel.

 

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