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Wuppertal

Schwebebahn

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Aktuell Mai 2003
Trauerstätte

. . . unendlich ist der Schmerz

. . . unendlich ist der Schmerz.

Matinee zur Trauerstätte

Matinee zur Trauerstätte am Donnerstag, dem 29. Mai 2003,
im Evangelischen Gemeindezentrum an der
Gräfrather Straße in Wuppertal-Vohwinkel.




. . . unendlich ist der Schmerz


Der Tod trifft uns fast immer unvorbereitet. Besonders wenn ein Kind stirbt. Ein solcher Tod passt nicht in die Ordnung der Welt. Wir erwarten, dass Kinder ihre Eltern überleben. Mit unseren Kindern sterben unsere Träume, Hoffnungen und Vorstellungen für unser weiteres Leben.

Es stirbt ein Teil von uns.


Viele Eltern werden von diesem Schicksal betroffen.

... da ist die Frau, deren Kind 1945 auf der Flucht gestorben ist und die es am Straßenrand beerdigen musste.
... die Tochter, die mit 20 Jahren brutal ermordet und irgendwo in einer Wiese liegengelassen wurde.
... der Junge, der mit 16 Jahren keinen Sinn mehr im Leben sah, und sich das Leben nahm.
... die Eltern, die sich auf das neue Leben freuen, doch das Baby stirbt - die Wiege bleibt leer.


Gleich welches Schicksal uns ereilt und wie lange der Tod unserer Kinder auch her ist - sie sind nie vergessen, bleiben immer Teil unseres Lebens.


Planung für die Trauerstätte

Eine Planungszeichnung für die Trauerstätte auf dem Friedhof Ehrenhainstraße.

Rechts neben der Friedhofskapelle soll die Trauerstätte angelegt werden.
Die künstlerische Gestaltung des Projekts erfolgt durch
Skulpturen der Steinbildhauerin Christiane Püttmann und
Schmiede- und Metallarbeiten von Uwe Hoffmann.




Viele haben keinen Ort zum Trauern - dies wollen wir ändern durch einen Ort des Gedenkens, des Innehaltens, des Verweilens. Wir wollen die Erinnerungen an die verstorbenen Kinder bewahren.


Zentral gelegen, von Bäumen geschützt und geborgen, schaffen und gestalten wir einen solchen Platz.
Eingebettet in Blumen, Gräser und Sträucher entsteht ein Ort des Erinnern für Eltern und Angehörige.


Kunstwerk von Christiane Püttmann

Ein Kunstwerk von Christiane Püttmann.




Traurige Kinder, seelenvolle Gesichter - die Skulpturen von Christiane Püttmann sind der Trauer gewidmet. Sie zeigen den Schmerz, das Leid, den Kummer, der Gesichter und Menschen verändert.
Es ist nichts mehr so, wie es vorher war.


Kunstwerke von Christiane Püttmann

Kunstwerke von Christiane Püttmann.

Steinbildhauerin Christiane Püttmann

Die Steinbildhauerin Christiane Püttmann.

Christiane Püttmann im Gespräch

Die Künstlerin gab Frau Leonhardts Erläuterungen zu dem geplanten Werk.

Ein Werk von Uwe Hoffmann

Ein Werk von Uwe Hoffmann.

Ein Werk von Uwe Hoffmann

Ein Werk von Uwe Hoffmann.

Uwe Hoffmann - Schmiedearbeiten - Metallgestaltung

Uwe Hoffmann vor einer seiner Arbeiten.

Uwe Hoffmann im Gespräch

Uwe Hoffmann im Gespräch mit Dr. Jürgen Bronner.

Pfarrerin Sylvia Wiederspahn

Pfarrerin Sylvia Wiederspahn erläuterte die Beweggründe für die geplante Trauerstätte.

Musik gespielt von den Brüdern Schweder

Stimmungsvolle Musik bei der Matinee zur Trauerstätte.



Die gefühlvollen Musikstücke waren mit Bedacht ausgewählt worden, z.B.:

Tears in Heaven von Eric Clapton

Grund für dieses Stück ist die Entstehungsgeschichte der Komposition, die Clapton, durch den Unfall-Tod seines Sohnes geprägt, geschrieben hat. Wenn man dem Text zuhört, ergibt sich eben die Frage Claptons, ob er seinen Sohn einmal wiedersehen wird.

Somewhere over the Rainbow / What a wonderful World

Somewhere over the Rainbow stammt ursprünglich aus dem Musical "der Zauberer von OZ", bekannt mit Judy Garland. What a wonderful World wurde bekannt durch die Version von "Satchmo" Louis Armstrong, der besingt, wie er Umgebung und Kleinigkeiten wahrnimmt, die zu einer wundervollen Welt führen.

Die Assoziationen, die die Titel der Stücke auslösen:
Nach dem Tod der Kinder, die traditionell dann "im Himmel" gesehen werden, wünscht man sich eben irgendwo hinter den Regenbogen.
Später im Trauerprozess kann man dann aber auch wieder die schönen Dinge des Lebens wahrnehmen, die während des akuten Schocks meist ausgeblendet werden.

Das Duo Schweder mit Piano und Saxofon

Das Duo Schweder mit Piano und Saxofon.

Schirmherr Peter Hintze

Schirmherr der Trauerstätte MdB Dr. Peter Hintze im Gespräch
mit Superintendent Andreas Knorr und Pfarrerin Sylvia Wiederspahn.

Besucher der Matinee

Besucher der Matinee im evangelischen Gemeindezentrum:
Udo Engelhard, Gabriele Krizancic, Horst Beckmann.

Besucher der Matinee

Besucher der Matinee (erste Reihe, v.l.n.r.):
Superintendent Andreas Knorr, MdB Dr. Peter Hintze,
Bezirksvertreterin Käte Herzog, MdB Manfred Zöllmer,
Stellv. Bezirksvorsteher Horst Beckmann, Stadtrat Horst Hombrecher,
Bezirksvertreterin Helga Hombrecher.
.

Die Veranstaltung zu Christi Himmelfahrt sollte helfen, das Projekt einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.
Das Gestalten und Anlegen der Trauerstätte soll aus Spendenmitteln finanziert werden. Das Gesamtprojekt
wird ca. 20.000 Euro kosten. Die Vohwinkeler/innen sind aufgerufen, durch Spenden die Finanzierung
dieser Trauerstätte zu unterstützen.

Künstler lauschten der Vorstellung der geplanten Maßnahme

Die beiden Künstler lauschten der Rede zur Vorstellung der geplanten Trauerstätte.

Die bei der Matinee gezeigten Werke von Christiane Püttmann und Uwe Hoffmann
waren Beispiele ihres Schaffens. Die Skulpturen und Metallarbeiten für die
Trauerstätte entstehen derzeit im Atelier in Wichlinghausen und in der
Schmiede am Schlehenweg in Dornap.

Spendensammlung

Sammelbehälter für Spenden.



Der Friedhof stellt den Platz zur Verfügung.
Für die künstlerische und gärtnerische Gestaltung,
die erforderlichen Erdarbeiten und das Anlegen der
Wege sind die Initiatorinnen auf Spenden angewiesen.
Unterstützen Sie dieses Projekt durch eine Spende.
Die Evangelische Kirchengemeinde Vohwinkel
stellt Ihnen gern eine Spendenbescheinigung aus.


Spendenkonto der Ev. Kirchengemeinde Vohwinkel
Konto-Nummer: 10 10 23 10 15
Bankleitzahl: 350 601 90
Bank für Kirche und Diakonie
Stichwort: Trauerstätte.


Der Spendenaufruf ist eine gemeinsame Aktion von:
Evangelische Kirchengemeinde Vohwinkel
Evangelischer Friedhof Ehrenhainstraße

Auskünfte geben Ihnen gerne:
Pfarrerin Sylvia Wiederspahn
Telefon 0202 / 73 03 43
Friedhofskirchmeisterin Eva von Braunschweig
Telefon 0202 / 73 87 903




Die Trauerstätte zur Erinnerung an verstorbene Kinder
soll am Weltkindertag, Samstag, dem 20. September 2003
auf dem Evangelischen Friedhof Ehrenhainstraße eröffnet werden.


Werk von Uwe Hoffmann am Schlehenweg

Rankobelisk. Werk von Uwe Hoffmann am Schlehenweg in Wuppertal-Dornap.

Werk von Uwe Hoffmann am Schlehenweg

Werk von Uwe Hoffmann am Schlehenweg in Wuppertal-Dornap.




Blumenkelche, gestaltet von Uwe Hoffmann, begegnen den Veränderungen der Jahreszeiten: sie sind Sinnbild für das Werden und Vergehen, aber mehr noch Zeichen der Hoffnung. So wie Sommer und Winter sich abwechseln, so wechseln auch schöne und schwere Zeiten im Leben.


Werk von Uwe Hoffmann am Schlehenweg

Werk von Uwe Hoffmann am Schlehenweg in Wuppertal-Dornap.

Werk von Uwe Hoffmann am Schlehenweg

Werk von Uwe Hoffmann am Schlehenweg in Wuppertal-Dornap.




Die farblich unterlegten Texte stammen weitgehend
aus dem auf dem ersten Foto abgebildeten Faltblatt
der Evangelischen Kirchengemeinde Vohwinkel und
des Evangelischen Friedhofs Ehrenhainstraße:
...unendlich ist der Schmerz.


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